Laufgitter als Lernhilfe

Ein Laufgitter erfüllt daher viele Kriterien der Förderung, wenn die Eltern darauf achten, dass ihr Kind am alltäglichen Geschehen teilhaben kann. Sprach- und Wahrnehmungsentwicklung können unterstützt werden, indem das Kind am alltäglichen Geschehen teilnimmt und trotzdem gut geschützt im Laufgitter spielt. Die Teilnahme am sozialen Miteinander in der Familie findet statt und dient somit der persönlichen Entwicklung.

Durch diverse kreative Spielzeuge, die man anbringen kann, werden die motorisch- künstlerischen Bereiche angesprochen und gefördert. Besonders die motorischen Fähigkeiten können in dieser Entwicklungsphase für Freude sorgen, denn durch Festhalten und Hochziehen am Laufgitter, kann das Kind den nächsten Schritt ins Leben üben ohne gefährliche Grenzen zu überschreiten.

Für viele Kinder ist daher eine Freude im Laufgitter zu spielen, die Bezugspersonen in der Nähe zu wissen und trotzdem sicher und geschützt vor äußeren Einflüssen zu sein.

Allerdings sollte man ein Kind nicht prinzipiell gegen seinen Willen in ein Laufgitter setzen, sondern behutsam beobachten, wie die Reaktionen sind. Immer in der Nähe sein, falls sich doch Ängste zeigen und sich Zeit nehmen, gemeinsam die Möglichkeiten eines Laufgitters zu erkunden.

Wenn Freunde Kinder bekommen ist die Freude groß. Zuerst kommt die Freude für die Freunde, meist aber auch die Dankbarkeit, dass es nicht einen selbst "erwischt" hat, noch ist man ja nicht bereit für eigene Kinder und sowieso noch viel zu jung. Und überhaupt, Training der zu erwartenden Abläufe kommt allen zu Gute, den zukünftigen Eltern, weil sie Hilfe bekommen und man selbst lernt wertvolle Dinge für das zukünftige eigene Kind. Das bedeutet dann irgendwann auch: Kinderzimmer einrichten. Von praktischen Überlegungen geleitet wird gleich die komplette Ausstattung vollzogen, dann hat man in den nächsten 5 Jahren keine großen Aufgaben mehr zu bewältigen. Der Tag kommt und der Aufbau der Möbel steht an, jetzt heißt es Anleitungen studieren, schrauben und stecken. Der Nachmittag verspricht ein großer Spaß zu werden. Erst die Schränke, dann die Wickelkommode. Das geht noch ohne ein Ingenieurs-Studium, man ist von Ikea ja einiges gewohnt. Dann aber kommen mit Bett und Laufgitter die zwei Möbelstücke, die schon rein optisch versprechen, schwer aufbaubar zu sein.

Der Eindruck täuscht nicht. Drei studierte Männer brauchen eine gefühlte Ewigkeit ehe diese beiden Dinge stehen. Mindestens drei Zigarettenpausen auf dem Balkon und das ein oder andere Bier werden verbraucht; Flüche, die das Kind später niemals zu hören bekommen wird, werden aus angestrengt wirkenden Gesichtern geschleudert. Die Frauen ziehen sich langsam zurück, sie drücken ihr Unverständnis über so viel fehlgeleitetes Testosteron aus und scheinen Angst zu bekommen. Um die Gemüter ein wenig zu besänftigen, wird eine Bestellung beim Lieferservice ausgemacht und es wird einträchtig verhandelt, was es wohl zu essen gibt. Danach, mit Aussicht auf ein leckeres Essen geht der restliche Aufbau schnell und bald steht, von allen bewundert, ein komplettes Kinderzimmer und harrt der Dinge die da kommen mögen. Dann kommt das Essen von Pizza Hamburg und alle sind glücklich und zufrieden. So ein Aufbau von Kindermöbeln ist eine Aufgabe, die Freundschaften intensivieren kann.